RichardWagner
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Parsifal

ZWEITER AUFZUG

Klingsors Zaubershloss.

Im inneren Verliesse eines nach oben offenen Turmes. Steinstufen führen nach dem Zinnenrande der Turmmauer; Finsternis in der Tiefe, nach welcher es von dem Mauervorsprunge, den der Boden darstellt, hinabführt. Zauberwerkzeuge und nekromantische Vorrichtungen



Musica
ATTO SECONDO

Castello incantato di Klingsor.

La segreta di una torre aperta verso l'alto. Gradini di pietra portano al parapetto merlato dello spaldo. Oscurità nel profondo, al quale si accede scendendo da quell'avancorpo murato, che il piano della scena raffigura. Strumenti di magia e apparecchi negromantici.
KLINGSOR
(auf dem Mauervorsprunge zur Seite,
vor einem Metallspiegel sitzend)


Die Zeit ist da. -
Schon lockt mein Zauberschloss den Toren,
den kindisch jauchzend, fern ich nahen seh'. -
Im Todesschlafe hält der Fluch sie fest,
der ich den Krampf zu lösen weiss. -
Auf denn! Ans Werk!

(Er steigt, der Mitte zu, etwas tiefer hinab
und entzündet dort Räucherwerk, welches
alsbald einen Teil des Hintergrundes mit
einem bläulichen Dampfe erfüllt. Dann
setzt er sich wieder vor die Zauberwerkzeuge
und ruft, mit geheimnisvollen
Gebärden, nach dem Abgrunde.)


Herauf! Herauf! Zu mir!
Dein Meister ruft dich Namenlose,
Urteufelin, Höllenrose!
Herodias warst du, und was noch?
Gundryggia dort, Kundry hier:
Hieher! Hieher denn! Kundry!
Dein Meister ruft: herauf!

(In dem bläulichen Lichte steigt
Kundrys Gestalt herauf. Sie scheint
schlafend. Sie macht die Bewegung
einer Erwachenden. Sie stösst
einen grässlichen Schrei aus.)


Erwachst du? Ha!
Meinem Banne wieder
verfallen heut du zur rechten Zeit.

(Kundry lässt ein Klagegeheul,
von grösster Heftigkeit bis zu
bangem Wimmern sich
abstufend, vernehmen.)


Sag', wo triebst du dich wieder umher?
Pfui! dort bei dem Rittergesipp',
wo wie ein Vieh du dich halten lässt?
Gefällt dir's bei mir nicht besser? -
Als ihren Meister du mir gefangen -
haha! - den reinen Hüter des Grales,
was jagte dich da wieder fort?



























Musica
KLINGSOR
(sullo sporto del muro, da una parte,
a sedere davanti a uno specchio di metallo)


È giunto il tempo. -
Già il mio incantato castello alletta il folle,
ch'io vedo di lungi accostarsi con gioia di fanciullo. -
Stringe lo scongiuro in sonno di morte colei,
cui io saprò scioglier lo spasimo. -
Orsù! All'opera!

(Scende un poco più in basso verso
il centro della scena e v'accende
suffumigi, che riempiono subito
una parte del fondo di vapore
azzurrino. Poi si pone nuovamente
davanti agli strumenti magici e chiama
con gesti misteriosi verso l'abisso)


Su, su, a me!
Il tuo signore chiama te, la Senzanome.
Primordiale Satanessa! Rosa d'inferno!
Erodiade tu fosti, e che cosa ancora?
Là Gundryggia, qui Kundry!
A me! A me dunque, o Kundry!
Ti chiama il tuo signore: su da me!

(Nella luce azzurrina sale la figura
di Kundry. Sembra addormentata.
Ella s'agita come qualcuno
che si svegli. Rompe in un
grido orrendo)


Ti svegli? Ah!
Di nuovo del mio scongiuro
in balìa, oggi, a giusto tempo.

(Kundry lascia intendere un ululo
lamentoso, che passa digradando
dalla violenza estrema
al gemito angosciato)


Dimmi, dove sei andata di nuovo gironzando?
Uh! Lassù, dalla cavalleresca stirpe,
dove ti lasci trattar come una bestia?
Non ti piace più, qui, a casa mia? -
Quando tu mi prendesti il loro signore -
ah! ah! - del Gral purissimo custode,
che mai di nuovo ti spinse alla fuga?
KUNDRY
(rauh und abgebrochen,
wie im Versuche,
wieder Sprache zu gewinnen)


Ach! - Ach!
Tiefe Nacht...
Wahnsinn... Oh! - Wut...
Ach! Jammer!
Schlaf... Schlaf...
tiefer Schlaf... Tod!
KUNDRY
(con voce rauca e rotta,
come tentando di recuperare
la favella)


Ah! - Ah!
Notte profonda...
Delirio... Oh! - Furore...
Ahimè! Strazio!
Sonno... Sonno...
Sonno profondo... Morte!
KLINGSOR

Da weckte dich ein andrer? He?
KLINGSOR

Allora un altro t'ha svegliata, he?
KUNDRY
(wie zuvor)

Ja... Mein Fluch!
Oh! - Sehnen... Sehnen!
KUNDRY
(come prima)

Sì... la mia maledizione!
Oh! - brama... brama!
KLINGSOR

Haha! dort nach den keuschen Rittern?
KLINGSOR

Ah! Ah! dei casti cavalieri, lassù!
KUNDRY

Da... da... dient' ich.
KUNDRY

Là... là ho servito.
KLINGSOR

Ja, ja, den Schaden zu vergüten,
den du ihnen böslich gebracht?
Sie helfen dir nicht:
feil sind sie alle,
biet' ich den rechten Preis;
der festeste fällt,
sinkt er dir in die Arme,
und so verfällt er dem Speer,
den ihrem Meister selbst ich entwandt. -
Den Gefährlichsten gilt's nun heut zu bestehn:
ihn schirmt der Torheit Schild.
KLINGSOR

Già, già, a riparare il danno,
che avevi loro malignamente fatto?
Aiuto non ti portano:
venali tutti essi sono,
pur ch'io offra loro il giusto prezzo:
cade anche il più forte,
se è preso nelle tue braccia,
e così egli soggiace a quella lancia,
ch'io stesso rapii al suo padrone. -
Il più pericoloso oggi si tratta d'affrontare:
scudo di follia lo protegge.
KUNDRY

Ich - will nicht! - Oh... Oh!...
KUNDRY

Io - non voglio! - Oh... Oh!...
KLINGSOR

Wohl willst du, denn du musst.
KLINGSOR

Bene vorrai, perché tu lo devi.
KUNDRY

Du... kannst mich... nicht... halten.
KUNDRY

Tu... non puoi... trattenermi.
KLINGSOR

Aber dich fassen.
KLINGSOR

Ma sì afferrarti.
KUNDRY

Du?...
KUNDRY

Tu?...
KLINGSOR

Dein Meister.
KLINGSOR

Tuo signore.
KUNDRY

Aus welcher Macht?
KUNDRY

Con qual potere?
KLINGSOR

Ha! - Weil einzig an mir
deine Macht nichts vermag.
KLINGSOR

Ah! - perché su di me soltanto,
nulla può il tuo potere.
KUNDRY
(grell lachend)

Haha! - Bist du keusch?
KUNDRY
(ridendo stridula)

Ah! Ah! Sei casto?
KLINGSOR
(wütend)

Was frägst du das, verfluchtes Weib? -

(Er versinkt in finstres Brüten)

Furchtbare Not! -
So lacht nun der Teufel mein,
dass einst ich nach dem Heiligen rang?
Furchtbare Not!
Ungebändigten Sehnens Pein,
schrecklichster Triebe Höllendrang,
den ich zum Todesschweigen mir zwang,
lacht und höhnt er nun laut
durch dich, des Teufels Braut?
Hüte dich!
Hohn und Verachtung büsste schon einer:
der Stolze, stark in Heiligkeit,
der einst mich von sich stiess:
sein Stamm verfiel mir,
unerlöst
soll der Heiligen Hüter mir schmachten,
und bald - so wähn' ich -
hüt' ich mir selbst den Gral. -
Haha!
Gefiel er dir wohl, Amfortas, - der Held, -
den ich dir zur Wonne dir gesellt?
KLINGSOR
(furente)

Perché me lo domandi, donna maledetta? -

(Sprofondando in cupa meditazione)

Terribile tormento! -
Così di me si fa beffa il demonio,
perché un giorno lottai per esser santo?
Terribile tormento!
L'angoscia d'una brama smisurata,
e di tremendi istinti l'impeto d'inferno,
che in me costrinsi fino a mortal silenzio,
aperto egli deride ora e schernisce
per mezzo tuo, sposa del demonio?
Guàrdati!
Scherno e dispregio scontò già qualcuno:
il superbo, forte della sua santità,
che via da sé un giorno mi respinse:
a me sua stirpe soggiacque;
fuor di redenzione,
il custode dei santi deve per me languire,
e presto - così io penso -
per me, io stesso, il Gral custodirò. -
Ah! Ah!
Assai t'è piaciuto Amfortas - l'eroe -
cui io in voluttà t'ho appaiata?
KUNDRY

Oh! Jammer! Jammer!
Schwach auch er! - Schwach - alle!...
Meinem Fluche mit mir
alle verfallen! -
Oh, ewiger Schlaf,
einziges Heil, -
wie, - wie dich gewinnen?






Musica
KUNDRY

Oh strazio! Strazio!
Debole anche lui - deboli - tutti!...
Alla mia maledizione con me
tutti votati! -
Oh, sonno eterno,
unica salute, -
come - come conquistarti?
KLINGSOR

Ha! Wer dir trotzte, löste dich frei:
versuch's mit dem Knaben, der naht!
KLINGSOR

Ah! Chi ti vincesse a sfida, ti farebbe libera:
tentalo col ragazzo che s'appressa!
KUNDRY

Ich will nicht!
KUNDRY

Non voglio!
KLINGSOR
(steigt hastig auf die Turmmauer)

Jetzt schon erklimmt er die Burg.
KLINGSOR
(salendo frettoloso allo spaldo)

In questo istante già s'inerpica alla rocca.
KUNDRY

Oh! - Wehe! Wehe!
Erwachte ich darum?
Muss ich? Muss? -
KUNDRY

Oh! - Sciagura! Sciagura!
Per questo mi son svegliata?
Debbo? Debbo? -
KLINGSOR
(hinabblickend)

Ha! - Er ist schön, der Knabe!
KLINGSOR
(guardando verso il basso)

Ah! - È bello il ragazzo!
KUNDRY

Oh! - Oh! - Wehe mir! -
KUNDRY

Oh! - Oh! Guai a me! -
KLINGSOR
(stösst, nach aussen gewandt, in ein Horn)

Ho! - Ihr Wächter! Ho! Ritter!
Helden! - Auf! - Feinde nah!

(Aussen wachsendes Getöse
und Waffengeräusch)


Ha! Wie zur Mauer sie stürmen,
die betörten Eigenholde,
zum Schutz ihres schönen Geteufels! -
So! Mutig! Mutig!
Haha! Der fürchtet sich nicht:
dem Helden Ferris entwand er die Waffe,
die führt er nun freislich wider den Schwarm

(Kundry gerät in unheimliches ekstatisches
Lachen bis zu krampfhaftem Wehegeschrei.)


Wie übel den Tölpeln der Eifer gedeiht!
Dem schlug er den Arm, - jenem den Schenkel!
Haha! Sie weichen! Sie fliehen.

(Kundry verschwindet. Das bläuliche Licht
ist erloschen, volle Finsternis in der Tiefe,
wogegen glänzende Himmelsbläue über
der Mauer.)


Seine Wunde trägt jeder nach heim! -
Wie das ich euch gönne! -
Möge denn so das ganze Rittergezücht
unter sich selber sich würgen!
Ha! Wie stolz er nun steht auf der Zinne!
Wie lachen ihm die Rosen der Wangen,
da kindisch erstaunt
in den einsamen Garten er blickt!
He! Kundry!...

(Er wendet sich nach der Tiefe
des Hintergrundes um. -
Da er Kundry nicht erblickt:)


Wie? Schon am Werk? -
Haha! Den Zauber wusst' ich wohl,
der immer dich wieder zum Dienst mir gesellt!

(Sich wieder nach aussen wendend)

Du da, - kindischer Spross!
Was auch
Weissagung dich wies,
zu jung und dumm
fielst du in meine Gewalt:
die Reinheit dir entrissen,
bleibst mir du zugewiesen!
KLINGSOR
(volto verso l'esterno, dà fiato a un corno)

Olà! - Guardiani! Olà! Cavalieri!
Eroi! - Su! - Nemico s'avvicina!

(Dal di fuori fragore crescente
e strepito d'armi)


Ah! Come si precipitano alle mura
gli ammaliati cavalieri
a proteggere la loro bella genìa d'inferno! -
Così! Arditi! Arditi!
Ah! Ah! Non ha paura:
al prode Ferris egli ha strappato l'arme,
contro lo stormo la volge ora tremendo.

(Kundry, fuori di sé, rompe in un riso sinistro,
che finisce in uno spasimante grido di dolore)


Come mal serve lo zelo a quei gonzi!
Ferisce l'uno al braccio, - l'altro alla coscia!
Ah, Ah! Cedono! Fuggono!

(Kundry scompare. La luce azzurrina
s'è spenta: nel profondo è
piena oscurità, che contrasta col
luminoso azzurro del cielo sopra le mura)


Porta a casa ciascuno la sua ferita! -
Che gusto n'ho per voi! -
Così possa dunque la genìa tutta dei cavalieri
l'uno con l'altro scannarsi!
Ah! Come superbo sul merlo ora si drizza!
Come gli ridono le rose delle guance,
da poi che, con stupore di fanciullo,
guarda dentro al giardino solitario!
Ehi! Kundry!...

(Si volta verso
il fondo, in basso. -
Non vedendo più Kundry)


Come? Già all'opera? -
Ah! Ah! Lo sapevo bene l'incantesimo,
che ancora ti stringe al mio servizio!

(Volgendosi nuovamente verso l'esterno)

Ehi tu, costà, - germoglio fanciullesco!
Qualunque cosa
la profezia t'abbia presagito,
troppo giovane e sciocco,
cadesti in mio potere,
spogliato della tua purezza,
a me votato rimani!
(Er versinkt schnell mit dem ganzen Turme; zugleich steigt der Zaubergarten auf und erfüllt die Bühne ganzlich. Tropische Vegetation, üppigste Blumenpracht; nach dem Hintergrunde zu Abgrenzung durch die Zinne der Burgmauer, an welche sich seitwärts Vorsprünge des Schlossbaues selbst, [arabischen reichen Stiles] mit Terrassen anlehnen.

Auf der Mauer steht Parsifal, staunend in den Garten hinabblickend. - Von allen Seiten her, zuerst aus dem Garten, dann aus dem Palaste, stürzen wirr durcheinander, einzeln, dann zugleich immer mehrere, schöne Mädchen herein: sie sind mit flüchtig übergeworfenen, zartfarbigen Schleiern verhüllt, wie soeben aus dem Schlafe aufgeschreckt.)
(Affonda rapidamente con tutta la torre; subito sale il giardino incantato e riempie tutto il palcoscenico. Vegetazione tropicale, pompa lussureggiante di fiori. Verso il fondo, la scena è limitata dai muri merlati della rocca, ai quali si riattaccano lateralmente, mediante terrazze, gli avancorpi stessi del castello [in stile moresco fiorito].

Parsifal, dritto sul muro, guarda con stupore giù nel giardino. - Da tutte le parti, prima dal giardino, poi dal palazzo, irrompono belle fanciulle in confuso tumulto, prima ad una ad una, subito dopo sempre più numerose. Sono vestite di veli a delicati colori, gettati addosso frettolosamente, come se lo spavento le avesse destate dal sonno.)
MÄDCHEN
(vom Garten kommend)

Hier war das Tosen,
Waffen, wilde Rüfe!
LE FANCIULLE
(venendo dal giardino)

Qui era lo strepito,
armi, gridi selvaggi!
MÄDCHEN
(vom Schlosse heraus)

Wer ist der Frevler?
Wo ist der Frevler?
Auf zur Rache!
LE FANCIULLE
(venendo dal castello)

Chi è il temerario?
Dov'è il temerario?
Su, a vendetta!
EINZELNE

Mein Geliebter verwundet.
ALCUNE

Ferito, il mio amante.
ANDERE

Wo find' ich den meinen?
ALTRE

Dove trovo il mio?
ANDERE

Ich erwachte alleine!
Wohin entfloh'n sie?
ALTRE

Sola mi sono svegliata!
Dove son corsi?
IMMER ANDERE

Drinnen im Saale!
Wehe! Wir sah'n sie
mit blutender Wunde.
Auf, ihnen zur Hilfe!
Wer ist der Feind?

(Sie gewahren Parsifal
ind zeigen auf ihn)


Da steht er!
Seht ihn dort, steht ihn dort!
Meines Ferris Schwert
in seiner Hand!
Meines Liebsten Blut
hab ich erkannt.
Ich sah's, der stürmte die Burg!
Ich hörte des Meisters Horn.
Mein Held lief herzu,
sie alle kamen, doch jeden
empfing seine Wehr.
Der schlug meinen Liebsten.
Mir traf er den Freund.
Noch blutet die Waffe!
Du dort! Du dort!
Was schufst du uns solche Not?
Verwünscht, verwünscht sollst du sein!
SEMPRE ALTRE

Dentro, nella sala!
Ahimè! Li abbiamo visti
feriti e sanguinanti,
Au, a lor soccorso!
Chi è il nemico?

(Vedendo Parsifal
e additandoselo)


Eccolo là!
Lassù guardatelo, lassù guardatelo!
La spada del mio Ferris
in mano sua!
Il sangue del mio tesoro
ho riconosciuto.
L'ho veduto; ha scalato la rocca!
Squillare ho sentito il corno del signore.
Il mio eroe è accorso,
sono accorsi tutti, ma ad ognuno
ha fatto fronte la sua difesa.
M'ha ferito il mio tesoro.
M'ha colpito l'amico.
Ancora l'arme sanguina!
Tu costà! Tu costà!
Perché ci hai fatto tanto male?
Maledetto, maledetto devi essere!
(Parsifal springt etwas tiefer in den Garten herab) (Parsifal salta un poco più basso nel giardino)
DIE MÄDCHEN
(weichen jäh zurück)

Ha, Kühner! Wagst du zu nahen?
Was schlugst du unsre Geliebten?
LE FANCIULLE
(arretrando precipitosamente)

Ah, temerario! Osi avvicinarti?
Perché hai colpito i nostri amanti?
PARSIFAL
(hält voll Verwunderung an)

Ihr schönen Kinder, musst' ich sie nicht schlagen?
Zu euch, ihr Holden, ja wehrten sie mir den Weg.
PARSIFAL
(arrestandosi pieno di meraviglia)

Ed io, belle bambine, non avrei dovuto batterli?
A voi, graziose, m'impedivano la strada.
MÄDCHEN

Zu uns wolltest du?
Sahst du uns schon?
LE FANCIULLE

Da noi volevi venire?
Ci hai mai vedute?
PARSIFAL

Noch nie sah ich solch zieres Geschlecht:
nenn' ich euch schön, dünkt euch das recht?
PARSIFAL

Mai ho io ancora veduto schiatta sì leggiadra:
se belle io vi chiamo, vi par giusto?
DIE MÄDCHEN
(von Verwinderung
in Heiterkeit übergehend)


So willst du uns wohl nicht schlagen?
LE FANCIULLE
(passando dalla meraviglia
alla gaiezza)


Dunque, davvero, non ci vuoi percuotere?
PARSIFAL

Das möcht' ich nicht.
PARSIFAL

Davvero non vorrei!
MÄDCHEN

Doch Schaden
schufst du ins grossen und vielen.
du schlugest unsre Gespielen!
Wer spielt nun mit uns?
LE FANCIULLE

Però danno
ce n'hai fatto grande e assai;
hai battuto i nostri compagni di gioco!
Chi giocherà ora con noi?
PARSIFAL

Das tu' ich gern.
PARSIFAL

Io, volentieri.
(Die Mädchen, von Verwunderung in Heiterkeit übergegangen, brechen jetzt in ein lustiges Gelächter aus. - Während Parsifal immer näher zu den aufgeregten Gruppen tritt, entweichen unmerklich die Mädchen der ersten Gruppe und des ersten Chores hinter die Blumenhäge, um ihren Blumenschmuck zu vollenden.) (Le fanciulle passate dalla meraviglia alla gaiezza, rompono in risa d'allegria. - Mentre Parsifal si fa sempre più vicino ai gruppi inquieti, le Fanciulle del primo gruppo e del primo coro, scompaiono inavvertite dietro le siepi fiorite per terminare il loro abbigliamento floreale)
DIE MÄDCHEN
(zweite Gruppe und zweiter Chor)

Bist du uns hold, so bleib nicht fern!
Und willst du uns nicht schelten,
wir werden dir's entgelten:
Wir spielen nicht um Gold,
wir spielen um Minnes Sold:
willst auf Trost du uns sinnen,
sollst den du uns abgewinnen!
LE FANCIULLE
(secondo gruppo e secondo coro)

Se ci sei benigno, non ci restar lontano!
E se non ci dirai villania,
noi te ne compenseremo:
non per oro noi giochiamo,
posta è amore al nostro gioco,
se dar gioia a noi tu pensi,
da noi gioia acquisterai!
(Die Mädchen der ersten Gruppe und des ersten Chores kommen, mit dem Folgenden, ganz in Blumengewändern, selbst Blumen erscheinend, zurück und stürzen sich sofort auf Parsifal.) (Le Fanciulle del primo gruppo e del primo coro tornano, durante quel che segue, in abiti floreali, loro stesse apparendo come fiori. E subito si precipitano su Parsifal)
DIE GESCHMÜCKTEN MÄDCHEN
(einzeln)

Lasset den Knaben! - Er gehöret mir -
Nein! - Nein! - Mir! - Mir!
LE FANCIULLE ADORNATE
(una per volta)

Lasciate quel ragazzo! - A me appartiene. -
No! - No! - A me! - A me!
DIE ANDERN MÄDCHEN

Ha, die Falschen! - Sie schmückten heimlich sich!

(Diese entfernen sich ebenfalls
und kehren alsbald in gleichem
Blumenschmucke zurück)
LE ALTRE FANCIULLE

Ah! le false! - Di nascosto si sono adornate

(S'allontanano anch'esse
e tornano subito
in simile abbigliamento floreale)
DIE MÄDCHEN
(während sie, wie in anmutigem
Kinderspiele, in abwechselndem
Reigen um Parsifal sich drehen und
sanft ihm Wange und Kinn streicheln)


Komm! Komm!
Holder Knabe!
Lass mich dir blühen!
Dir zur Wonn' und Labe
gilt mein minniges Mühen.






Musica
LE FANCIULLE
(facendo con danze alterne
il giro tondo intorno a Parsifal
come in grazioso gioco di bimbi,
e carezzandogli dolcemente guancia e mento)


Vieni! Vieni!
Caro ragazzo!
Fa' che per te fiorisca!
A diletto e voluttà
ti verrà la mia pena d'amore!
PARSIFAL
(heiter, ruhig in der Mitte
der Mädchen)


Wie duftet ihr hold!
Seid ihr denn Blumen?
PARSIFAL
(sereno e tranquillo
in mezzo alle Fanciulle)


Qual grato profumo esalate!
Siete dunque fiori?
DIE MÄDCHEN
(immer bald einzeln,
bald mehrere zugleich)


Des Gartens Zier
und duftende Geister
im Lenz pflückt uns der Meister!
Wir wachsen hier
in Sommer und Sonne,
für dich erblühend in Wonne.
Nun sei uns freund und hold,
nicht karge den Blumen den Sold!
Kannst du uns nicht lieben und minnen,
wir welken und sterben dahinnen.
LE FANCIULLE
(sempre, ora una per volta,
ora parecchie insieme)


Grazie del giardino
e spiriti odorosi
il signore ci coglie a primavera!
Noi qui cresciamo
al sole ed all'estate,
per te in gioia fioriamo.
Amico, dunque, a noi sii e benigno,
non lesinare ai fiori la ricompensa!
Se amare non ci puoi, né voler bene,
appassiremo tutte e moriremo.
ERSTES MÄDCHEN

An deinen Busen nimm mich!
LA PRIMA FANCIULLA

Stringimi al tuo petto
ZWEITES

Die Stirn lass mich dir kühlen!
LA SECONDA

Fa' ch'io porti frescura alla tua fronte.
DRITTES

Lass mich die Wange dir fühlen!
LA TERZA

Lasciami la guancia carezzare!
VIERTES

Den Mund lass mich dir küssen!
LA QUARTA

La bocca lasciami baciare!
FÜNFTES

Nein, ich! Die Schönste bin ich.
LA QUINTA

No! Io! Son io la più bella.
SECHSTES

Nein! Ich! Ich dufte süsser!
LA SESTA

No! Io! Più dolce è il mio profumo.
PARSIFAL
(ihrer anmutigen Zudringlichkeit
sanft wehrend)


Ihr wild holdes Blumengedränge,
soll ich mit euch spielen, entlasst mich der Enge!
PARSIFAL
(respingendo dolcemente
la loro ressa graziosa)


O voi, folla di fiori amabilmente selvaggia,
se con voi debbo giocare, toglietemi alla stretta!
MÄDCHEN

Was zankest du?
FANCIULLE

Perché ci sgridi?
PARSIFAL

Weil ihr euch streitet.
PARSIFAL

Perché voi v'abbaruffate.
MÄDCHEN

Wir streiten nur um dich.
FANCIULLE

Ci abbaruffiamo per te.
PARSIFAL

Das meidet!
PARSIFAL

Non lo fate!
ERSTES MÄDCHEN
(zu dem zweiten)

Du lass von ihm; sieh, er will mich.
LA PRIMA FANCIULLA
(alla seconda)

Lascialo andare: vedi, vuole me.
ZWEITES MÄDCHEN

Nein, mich!
LA SECONDA FANCIULLA

No, me!
DRITTES

Mich lieber!
LA TERZA

Me piuttosto!
VIERTES

Nein, mich!
LA QUARTA

No, me!
EINIGE MÄDCHEN
(zu Parsifal)

Du wehrest mir?
ALCUNE FANCIULLE
(a Parsifal)

Tu mi respingi?
ANDERE

Du scheuchest mich fort?
ALTRE

Mi cacci via?
WIEDER ANDERE

Bist du feige vor Frauen?
ALTRE ANCORA

Sei vile di fronte alle donne?
ANDERE

Magst dich nicht getrauen?
ALTRE

L'animo non ti regge?
ERSTES MÄDCHEN

Wie schlimm bist du, Zager und Kalter!
Die Blumen lässt du umbuhlen den Falter?
PRIMA FANCIULLA

Come sei mai cattivo, o timido e freddo!
Lasci che i fior corteggin la farfalla?
ANDERE MÄDCHEN

Wie ist er zag! Wie ist er kalt!
ALTRE FANCIULLE

Com'è timido! Com'è frigido!
EINIGE

Weichet dem Toren!
ALCUNE

Orsù! Lasciatelo quel folle!
ANDERE

Wir geben ihn verloren.
ALTRE

Noi lo diamo per perduto
WIEDER ANDERE

Doch sei er uns erkoren!
ALTRE ANCORA

A noi però sia riservato!
VIELE ANDERE

Nein, mir gehört er an!
Nein, uns! - Auch mir!
MOLTE ALTRE

No, a me appartiene!
No, a noi! - Anche a me! -
PARSIFAL
(halb ärgerlich die Mädchen
abscheuchend)


Lasst ab! Ihr fangt mich nicht!
PARSIFAL
(molto stizzito, in modo
da intimorire le Fanciulle)


Smettetela! Non mi prenderete!
(Er will fliehen, als er aus einem Blumenhage Kundrys Stimme vernimmt und betroffen still steht.) Musica (Mentre sta per fuggire, intende dalla siepe fiorita la voce di Kundry e s'arresta in silenzio, colpito)
KUNDRY

Parsifal! - Weile!
KUNDRY

Parsifal! - Resta!
(Die Mädche sind erschrocken und haben sich alsbald von Parsifal zurückgehallen) (Le fanciulle, in preda allo spavento, si sono subito allontanate da Parsifal)
PARSIFAL

"Parsifal"...?
So nannte träumend mich einst die Mutter.
PARSIFAL

"Parsifal"...?
Così un giorno mi chiamava in sogno mia madre.
KUNDRY
(allmählich sichtbar werdend)

Hier weile, Parsifal! -
Dich grüsset Wonne und Heil zumal. -
Ihr kindischen Buhlen, weichet von ihm;
früh welkende Blumen,
nicht euch ward er zum Spiele bestellt!
Geht heim, pfleget der Wunden:
einsam erharrt euch mancher Held.
KUNDRY
(scoprendosi un poco per volta)

Qui rimani, Parsifal! -
Gioia e salvezza insieme ti salutano. -
Voi, amanti fanciulle, da lui allontanatevi;
fiori che presto appassite,
non certo al gioco vostro è stato riservato!
A casa andate, curate le ferite:
v'attende solitario più d'un eroe.
DIE MÄDCHEN
(zaghaft und widerstebend
sich vom Parsifal entfernend)


Dich zu lassen, dich zu meiden! -
O wehe! O Wehe der Pein!
Von allen möchten gern wir scheiden,
mit dir allein zu sein.
Leb' wohl! Leb' wohl!
Du Holder, du Stolzer,
du - Tor!

(Mit dem letzten sind sie,
unter Gelächter, nach dem
Schlosse zu verschwunden.)
LE FANCIULLE
(allontanandosi da Parsifal
esitanti e riluttanti)


Lasciarti! Fuggirti! -
Ahimè! Ahimè! Qual pena!
Ogni altro lasceremmo volentieri,
per restar con te solo!
Addio! Addio!
Tu, caro, tu superbo,
tu - folle!

(Con queste ultime parole sono
scomparse, tra risa sommesse
in direzione del castello)
PARSIFAL

Dies alles - hab' ich nun geträumt?
PARSIFAL

Tutto questo - ho dunque sognato?
(Er sieht sich schüchtern nach der Seite hin um, von welcher die Stimme kam. Dort ist jetzt, durch Enthüllung des Blumenhages, ein jugendliches Weib von höchster Schönheit - Kundry, in durchaus verwandelter Gestalt - auf einem Blumenlager, in leicht verhüllender, phantastischer Kleidung - annähernd arabischen Stiles - sichtbar geworden.) (Si volta per guardare timidamente dalla parte di dove la voce è venuta. Colà è ora apparsa, scostando i rami della siepe fiorita, una giovane donna di suprema bellezza. - Kundry, in figura interamente mutata - stesa su di un giaciglio di fiori, vestita di velo trasparente e fantastico - un poco secondo il costume arabo.)
PARSIFAL
(noch ferne stehend.)

Riefest du mich Namenlosen?
PARSIFAL
(stando ancora lontano)

Hai tu chiamato me, il Senzanome?
KUNDRY

Dich nannt' ich, tör'ger Reiner,
"Fal parsi", -
Dich, reinen Toren: "Parsifal".
So rief, als in arab'schem Land er verschied,
dein Vater Gamuret dem Sohne zu,
den er, im Mutterschoss verschlossen,
mit diesem Namen sterbend grüsste;
ihn dir zu künden, harrt' ich deiner hier:
was zog dich her, wenn nicht der Kunde Wunsch?
KUNDRY

Io ho chiamato te, o folle puro,
"Fal parsi", -
Te, puro folle: "Parsifal".
Così chiamò morendo, in paese d'Arabia,
tuo padre Gamuret te, suo figlio,
te, chiuso ancor nel grembo di tua madre,
con tal nome morendo, ei salutava;
per apprendertelo, io qui ti ho atteso:
che t'ha portato qui, se non brama di saperlo?
PARSIFAL

Nie sah ich, nie träumte mir, was jetzt
ich schau', und was mit Bangen mich erfüllt. -
Entblühtest du auch diesem Blumenhaine?
PARSIFAL

Mai ho io veduto, né pur sognato, quel che ora
io vedo, e di sgomento mi riempie.
Sei fiorita anche tu, da codesta siepe fiorita?
KUNDRY

Nein, Parsifal, du stör'ger Reiner!
Fern - fern - ist meine Heimat. -
Dass du mich fändest, verweilte ich nur hier;
Von weither kam ich, wo ich viel ersah.
Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust,
sein erstes Lallen lacht mir noch im Ohr;
das Leid im Herzen,
wie lachte da auch Herzeleide,
als ihren Schmerzen
zujauchzte ihrer Augen Weide!
Gebettet sanft auf weichen Moosen,
den hold geschläfert sie mit Kosen,
dem, bang in Sorgen
den Schlummer bewacht der Mutter Sehnen,
den weckt' am Morgen
der heisse Tau der Muttertränen.
Nur Weinen war sie, Schmerzgebaren
um deines Vaters Lieb' und Tod;
vor gleicher Not dich zu bewahren,
galt ihr als höchster Pflicht Gebot.
Den Waffen fern, der Männer Kampf und Wüten,
wollte sie still dich bergen und behüten.
Nur Sorgen war sie, ach! und Bangen:
nie sollte Kunde zu dir hergelangen.
Hörst du nicht noch ihrer Klage Ruf,
wann spät und fern du geweilt?
Hei! Was ihr das Lust und Lachen schuf,
wann sie suchend dann dich ereilt;
wann dann ihr Arm dich wütend umschlang,
ward es dir wohl gar beim Küssen bang?
Doch, ihr Wehe du nicht vernahmst,
nicht ihrer Schmerzen Toben,
als endlich du nicht wieder kamst,
und deine Spur verstoben.
Sie harrte Nächt' und Tage,
bis ihr verstummt die Klage,
der Gram ihr zehrte den Schmerz,
um stillen Tod sie warb:
ihr brach das Leid das Herz,
und - Herzeleide - starb. -






Musica
KUNDRY

No, Parsifal, o puro Folle!
Lontana - lontana - è la mia patria. -
Sol perché tu mi trovassi, io qui m'indugiai;
di lungi io son venuta, ove molto io ho scorto.
Il bimbo io vidi al seno della madre,
il suo primo balbettare ancor mi ride all'orecchio.
Il dolore nel cuore,
come rideva anche Dolor-di-cuore,
allor che ai suoi dolori
dava esultanza il pascolo degli occhi!
Sull'erbe tenere dolcemente adagiato,
lui soavemente con carezze addormentava;
a lui con ansia e con affanno
brama materna il sonno sorvegliava;
lui risvegliava al mattino
la cocente rugiada delle lagrime materne.
Un pianto solo ella fu, e atto di dolore
per l'amore e la morte di tuo padre;
il guardarti da simile sciagura,
valse a lei qual comando d'altissimo dovere.
Dall'armi lunge, da scontri e furor d'uomini,
ella ti volle in silenzio celare e custodire.
Affanno solo ell'era ah! ed ansietà:
ma novella non te ne doveva mai pervenire.
Non ne senti ancora il grido e il lamento
di lei, quando lontano t'attardavi?
Ma oh! qual era a lei il ridere di gioia,
quando, dopo il cercar, ti raggiungeva!
Che se poi con furore ti cingeva il suo braccio,
non ti balzava al bacio il cuore in petto?
Pure l'angoscia tu non ne sentisti,
né dei suoi dolor la tempesta,
quando alfine, più non ritornando,
si dissipò la tua traccia.
Notti e giorni ella attese,
finché il tormento le s'ammutolì,
in lei l'angoscia consumò il dolore.
Morte ella vagheggiò in silenzio;
il cuore le spezzò il dolore: -
Dolor-di-cuore morì. -
PARSIFAL
(immer ernsthafter, endlich furchtbar
betroffen, sinkt, schmerzlich überwältigt,
bey Kundrys Füssen nieder)


Wehe! Wehe! Was tat ich? Wo war ich?
Mutter! Süsse, holde Mutter!
Dein Sohn, dein Sohn musste dich morden?
O Tor! Blöder, taumelnder Tor!
Wo irrtest du hin, ihrer vergessend,
deiner, deiner vergessend?
Traute, teuerste Mutter!
PARSIFAL
(diventato sempre più serio, si lascia
cadere alla fine, terribilmente colpito
e sopraffatto dal dolore, ai piedi di Kundry)


Ahimè! Ahimè! che cosa ho fatto? Dov'ero io mai?
O madre! O cara, o dolce madre!
Tuo figlio, tuo figlio doveva ucciderti?
O folle! Sciocco ed ebbro folle!
Dove errasti tu mai di lei dimentico,
di lei, di lei dimentico?
Dolce, carissima madre!
KUNDRY

War dir fremd noch der Schmerz,
des Trostes Süsse
labte nie auch dein Herz:
das Wehe, das dich reut,
die Not nun büsse
im Trost, den Liebe dir beut!
KUNDRY

Se ancora il dolore t'è rimasto straniero,
la dolcezza del conforto
neppure ancora il cuor t'ha sollevato:
il mal che ti rimorde,
il tormento ora estingui,
nel conforto, che t'offre l'amore!
PARSIFAL
(im Trübsinn immer tiefer
sich sinken lassend)


Die Mutter, die Mutter - konnt' ich vergessen!
Ha! Was alles vergass ich wohl noch?
Wes war ich je noch eingedenk?
Nur dumpfe Torheit lebt in mir!
PARSIFAL
(lasciandosi cadere in sempre
più profondo turbamento)


Mia madre, mia madre - potei dimenticare!
Ah! Che cosa ancora avrò mai obliato?
O di che cosa sarò mai stato memore?
Cupa follia soltanto vive in me!
KUNDRY
(immer noch in liegender Stellung
ausgestreckt, beugt sich über
Parsifals Haupt, fasst sanft seine
Stirne und schlingt traulich ihren
Arm um seinen Nacken)


Bekenntnis
wird Schuld in Reue enden,
Erkenntnis
in Sinn die Torheit wenden.
Die Liebe lerne kennen,
die Gamuret umschloss,
als Herzeleids Entbrennen
ihn sengend überfloss!
Die Leib und Leben
einst dir gegeben,
der Tod und Torheit weichen muss,
sie heut
dir heut -
als Muttersegens letzten Gruss -
der Liebe - ersten Kuss!
KUNDRY
(ancor sempre stesa a giacere,
si curva sopra il capo di Parsifal,
gli prende dolcemente la fronte
e gli cinge con familiarità
il collo col braccio)


Confessione
porrà termine a colpa e pentimento;
riconoscimento
volgerà follia in senno.
L'amore apprendi,
che avvinse Gamuret,
quando il fuoco di Dolor-di-cuore
in lui s'effuse e l'arse!
Amor che vita e corpo
un giorno ti donò,
amor cui debbon cedere la morte e la follia,
offre
a te oggi -
saluto estremo di materna benedizione -
il primo bacio - d'amore!
(Sie hat ihr Haupt völlig über das seinige geneigt und heftet nun ihre Lippen zu einem langen Kusse auf seinen Mund.) (Ella ha abbandonato del tutto il suo capo su quello di lui e figge ora le labbra sulla bocca di lui in un lungo bacio)
PARSIFAL
(fährt plötzlich mit einer Gebärde des
höchsten Schreckens auf: seine Haltung
drückt eine furchtbare Veränderung aus;
er stemmt seine Hände gewaltsam gegen
sein Herz, wie um einen zerreissenden
Schmerz zu bewältigen;
endlich bricht er aus:)


Amfortas! - -
Die Wunde! - Die Wunde! -
Sie brennt in meinem Herzen.
Oh, Klage! Klage!
Furchtbare Klage!
Aus tiefstem Herzen schreit sie mir auf.
Oh! - Oh! -
Elender!
Jammervollster!
Die Wunde sah ich bluten, -
nun blutet sie in mir! -
Hier - hier!
Nein! Nein! Nicht die Wunde ist es.
Fliesse ihr Blut in Strömen dahin!
Hier! Hier im Herzen der Brand!
Das Sehnen, das furchtbare Sehnen,
das alle Sinne mir fasst und zwingt!
Oh! - Qual der Liebe! -
Wie alles schauert, bebt und zuckt -
in sündigem Verlangen!...

(Während Kundry in Schrecken und
Verwunderung auf Parsifal hinstarrt,
gerät dieser in gänzliche Entrücktheit).
(schauerlich leise)


Es starrt der Blick dumpf auf das Heilgefäss: -
Das heil'ge Blut erglüht: -
Erlösungswonne, göttlich mild,
durchzittert weithin alle Seelen:
nur hier - im Herzen will die Qual nicht weichen.
Des Heilands Klage da vernehm' ich,
die Klage, ach! die Klage
um das entweihte Heiligtum:
"Erlöse, rette mich
aus schuldbefleckten Händen!"
So rief die Gottesklage
furchtbar laut mir in die Seele.
Und ich - der Tor, der Feige?
Zu wilden Knabentaten floh' ich hin!

(Er stürzt verzweiflungsvoll
auf die Knie.)


Erlöser! Heiland! Herr der Huld!
Wie büss ich Sünder meine Schuld?
PARSIFAL
(Trasale improvvisamente
con un gesto di fortissimo terrore.
Il suo contegno esprime
un profondo mutamento;
si pone con violenza le mani
sul cuore, come per vincere un dolore
lacerante; infine prorompe):


Amfortas! - -
La ferita! - La ferita!
Brucia sul mio cuore.
Oh! Lamento! Lamento!
Terribile lamento!
Dal più profondo del cuore balza il suo grido.
Oh! - Oh! -
Miserando!
Pieno di strazio!
La ferita ho visto sanguinare, -
ora sanguina in me! -
Qui - qui!
No, no! Non è la ferita.
Fluisca il sangue suo via a torrenti!
Qui! Qui nel cuore l'incendio!
La brama, la tremenda brama,
m'afferra tutti i sensi e li costringe!
Oh! - Tortura dell'amore! -
come tutto freme e trema e spasima -
in desiderio di peccato!...

(Mentre Kundry tra lo spavento
e la meraviglia fissa gli occhi su Parsifal,
questi passa al colmo dell'esaltazione)
(con orrore, sommessamente)


Cupo il mio sguardo sulla coppa salutifera si fissa: -
il santo sangue s'infoca: -
gioia redentrice, divinamente mite,
per gli animi tutti, quanti sono, palpita;
soltanto qui - nel cuore, non vuole il tormento cedere.
Il lamento del Salvatore, ecco io intendo,
il lamento, ah! il lamento,
per lo sconsacrato santuario:
"Liberami, salvami,
dalle mani macchiate dal peccato!"
Così suonò quel divino lamento,
dentro l'anima mia, alto e tremendo.
Ed io - folle, o vile?
Via me ne fuggii alle selvagge gesta d'un fanciullo!

(Si getta disperatamente
in ginocchio)


Redentore! Salvatore! Signore di clemenza!
Come espierò mai, peccatore, la mia colpa?
KUNDRY
(deren Erstaunen in leidenschaftliche
Bewunderung übergeht, sucht
schüchtern sich Parsifal zu nähern)


Gelobter Held! Entflieh dem Wahn!
Blick' auf, sei hold der Huldin Nahn!
KUNDRY
(passando dallo stupore ad
un'appassionata ammirazione,
cerca timidamente di avvicinarsi a Parsifal)


Promesso eroe! Al tuo delirio fuggi!
Leva lo sguardo: grazia concedi alla Grazia che s'appressa.
PARSIFAL
(immer in gebeugter Stellung, starr
zu Kundry aufblickend, während diese
sich zu ihm neigt und die liebkosenden
Bewegungen ausführt, die er mit dem
Folgenden bezeichnet)


Ja, diese Stimme! So rief sie ihm;
und diesen Blick, - deutlich erkenn' ich ihn, -
auch diesen, der ihm so friedlos lachte;
die Lippe, - ja... so zuckte sie ihm; -
so neigte sich der Nacken, -
so hob sich kühn das Haupt; -
so flatterten lachend die Locken, -
so schlang um den Hals sich der Arm;
so schmeichelte weich die Wange;
mit aller Schmerzen Qual im Bunde,
das Heil der Seele
entküsste ihm der Mund! -
Ha! - Dieser Kuss!

(Er hat sich mit dem letzten
allmählich herhoben, springt
jetzt vollends auf und stösst
Kundry heftig von sich)


Verderberin! Weiche von mir!
Ewig, ewig von mir!







Musica
PARSIFAL
(sempre inginocchiato,
guardando fisso su Kundry,
mentre questa s'inchina su di lui
e fa le mosse carezzevoli
ch'egli viene via via descrivendo)


Sì, questa voce! Così a lui si volse;
e questo sguardo - ben lo riconosco -
anche questo, che così inquieto a lui rise;
il labbro, - già... così per lui fremette. -
Così la nuca si piegò, -
così si sollevò ardito il capo; -
così le ricce chiome risero al vento, -
così si strinse il braccio intorno al collo;
così la guancia dolce carezzò;
tutti i dolori in un solo strazio congiungendo,
la salute dell'anima
con un bacio la bocca gli rapì! -
Ah! - quel bacio!

(Nel pronunziare queste ultime parole,
si è a poco per volta sollevato;
ora balza d'un salto interamente in piedi,
e respinge Kundry con violenza)


Corruttrice! Lasciami!
In eterno, in eterno via da me!
KUNDRY
(in höchster Leidenschaft)

Grausamer! -
Fühlst du im Herzen
nur andrer Schmerzen,
so fühle jetzt auch die meinen!
Bist du Erlöser,
was bannt dich, Böser,
nicht mir auch zum Heil dich zu einen?
Seit Ewigkeiten - harre ich deiner,
des Heilands, ach! so spät,
den einst ich kühn geschmäht. -
Oh! -
Kenntest du den Fluch,
der mich durch Schlaf und Wachen,
durch Tod und Leben,
Pein und Lachen
zu neuem Leiden neu gestählt,
endlos durch das Dasein quält! -
Ich sah - Ihn - Ihn -
und - lachte...
da traf mich - Sein Blick. -
Nun such' ich ihn von Welt zu Welt,
ihm wieder zu begegnen.
In höchster Not -
wähn' ich sein Auge schon nah,
den Blick schon auf mir ruhn: -
da kehrt mir das verfluchte Lachen wieder,
ein Sünder sinkt mir in die Arme!
Da lach' ich - lache,
kann nicht weinen:
nur schreien, wüten,
toben, rasen
in stets erneuter Wahnsinns Nacht,
aus der ich büssend kaum erwacht.
Den ich ersehnt in Todesschmachten,
den ich erkannt', den blöd' Verlachten:
lass mich an seinem Busen weinen,
nur eine Stunde mich dir vereinen,
und, ob mich Gott und Welt verstösst,
in dir entsündigt sein und erlöst!
KUNDRY
(al colmo della passione)

Crudele! -
Se tu nel cuore accogli,
solo gli altrui dolori,
accogli ora anche i miei!
Se tu sei redentore,
che cosa ti costringe, o malvagio,
a non unirti anche con me a salvezza?
Io t'attendo dall'eternità,
Salvatore, ah così tardo,
cui io, temeraria un giorno offesi. -
Oh!
Tu sapessi la maledizione,
che nel sonno e nella veglia,
attraverso la morte e la vita,
il pianto e il riso
ad un nuovo soffrire mi ritempra,
senza fine mi strazia l'esistenza!
Io vidi - Lui - Lui -
e - risi...
Ed ecco mi colpì - il suo sguardo. -
Ora io cerco di mondo in mondo,
d'incontrarlo ancora.
Nel colmo del tormento
l'occhio suo mi sembra già vicino, -
e lo sguardo già sopra di me pesare: -
mi torna invece il riso maledetto,
e un peccator mi cade tra le braccia!
Allora io rido - rido,
piangere non posso:
solo urlare ed infuriare,
smaniare e delirare,
in quella notte di follia sempre rinnovata,
onde, espiando, m'ero svegliata appena.
Colui che in spasimi di morte io ho bramato,
ed ho riconosciuto, e scioccamente deriso:
fa che sul suo petto io pianga,
ch'io mi congiunga a te soltanto un'ora,
e, se anche Dio e il mondo mi respingono,
ch'io sia in te redenta e discolpata.
PARSIFAL

Auf Ewigkeit
wärst du verdammt mit mir
für eine Stunde
Vergessens meiner Sendung
in deines Arms Umfangen!
Auch dir bin ich zum Heil gesandt,
bleibst du dem Sehnen abgewandt.
Die Labung, die dein Leiden endet,
beut nicht der Quell, aus dem es fliesst,
das Heil wird nimmer dir gespendet,
eh' jener Quell sich dir nicht schliesst.
Ein andres ist's - ein andres, ach!
nach dem ich jammernd schmachten sah,
die Brüder dort in grausen Nöten
den Leib sich quälen und ertöten.
Doch wer erkennt ihn klar und hell,
des einz'gen Heiles wahren Quell?
Oh, Elend, aller Rettung Flucht!
Oh, Weltenwahns Umnachten:
in höchsten Heiles heisser Sucht
nach der Verdammnis Quell zu schmachten!
PARSIFAL

In eterno
insieme con me tu saresti dannata,
per un'ora
ch'io la mia missione obliassi
nella stretta del tuo braccio!
Anche per te son mandato a salvezza,
pur che dalla tua brama ti distolga.
Il balsamo che porrà fine al tuo soffrire,
non l'offre già la fonte onde il soffrir fluisce;
salvezza a te non sarà mai largita,
prima che in te quella fonte non si chiuda.
Altra cosa ell'è - ah! altra cosa,
verso la quale io vidi già in dolore anelare
i fratelli, che lassù in crudele tormento
si torturano il corpo e lo mortificano.
Ma chi la riconosce chiara, trasparente
la vera fonte d'unica salute?
Oh, stato miserando, fuga d'ogni salvezza!
Oh spandersi della fallace notte del mondo:
in sete ardente d'altissima salute,
verso la fonte che danna anelare!
KUNDRY
(in wilder Begeisterung)

So war es mein Kuss,
der welt-hellsichtig dich machte?
Mein volles Liebes-Umfangen
lässt dich dann Gottheit erlangen!
Die Welt erlöse, ist dies dein Amt: -
schuf dich zum Gott die Stunde,
für sie lass mich ewig dann verdammt,
nie heile mir die Wunde!
KUNDRY
(con selvaggia esaltazione)

È stato dunque il mio bacio,
che t'ha reso veggente del mondo?
La traboccante mia stretta d'amore
ti farà allora raggiungere la divinità!
Redimi il mondo, il tuo compito è questo: -
se mai quest'ora t'abbia fatto Dio,
lascia pure che per essa io sia dannata in eterno,
e non guarirmi più la ferita!
PARSIFAL

Erlösung, Frevlerin, biet' ich auch dir.
PARSIFAL

Redenzione offro anche a te, o sciagurata.
KUNDRY

Lass mich dich Göttlichen lieben,
Erlösung gabst du dann auch mir.
KUNDRY

Lascia che te, divino, io ami,
allora redenzione, la darai anche a me.
PARSIFAL

Lieb' und Erlösung soll dir werden,
zeigest du
zu Amfortas mir den Weg.
PARSIFAL

Raggiungerai amore e redenzione,
se mostrerai
a me la via verso Amfortas.
KUNDRY
(in Wut ausbrechend)

Nie - sollst du ihn finden!
Den Verfall'nen, lass ihn verderben, -
den Unsel'gen,
Schmachlüsternen,
den ich verlachte - lachte - lachte!
Haha! Ihn traf ja der eigne Speer!
KUNDRY
(rompendo in furore)

Mai - tu la dovrai trovare!
Quel vinto lascia a perdizione andare -
quel disgraziato,
cúpido di vergogna,
che io derisi - risi - risi!
Ah! Ah! Lo ferì la sua stessa lancia!
PARSIFAL

Wer durft' ihn verwunden mit der heil'gen Wehr?
PARSIFAL

A chi con l'arme santa fu lecito ferirlo?
KUNDRY

Er - Er -
der einst mein Lachen bestraft:
Sein Fluch - ha, - mir gibt er Kraft;
gegen dich selbst ruf' ich die Wehr,
gibst du dem Sünder des Mitleids Ehr'!...
Ha... Wahnsinn! -
Mitleid! Mitleid mit mir!
Nur eine Stunde mein!
nur eine Stunde dein...
und des Weges
sollst du geleitet sein!
KUNDRY

Lui - Lui -,
che un giorno il mio ridere punì:
la sua maledizione - ah! a me dona la forza;
contro te stesso l'arme invocherò,
se al peccatore dai onor di compassione!...
Ah!... Follia! -
Compassione! Compassione di me!
Un'ora sola mio!...
Un'ora sola tua...
e per quella strada
tu verrai guidato!
(Sie will ihn umarmen. Er stösst sie heftig von sich.) (Vuole abbracciarlo. Egli la respinge con violenza)
PARSIFAL

Vergeh, unseliges Weib!
PARSIFAL

Vàttene, donna disgraziata!
KUNDRY
(rafft sich mit wilden Wutrasen auf
und ruft dem Hintergrunde zu)


Hilfe! Hilfe! Herbei!
Haltet den Frechen! Herbei!
Wehrt ihm die Wege!
Wehrt ihm die Pfade! -
Und flöhest du von hier und fändest
alle Wege der Welt,
den Weg, den du suchst,
des' Pfade sollst du nicht finden:
denn Pfad und Wege,
die dich mir entführen,
so - verwünsch' ich sie dir:
Irre! Irre, -
mir so vertraut -
dich weih' ich ihm zum Geleit'!
KUNDRY
(balza in piedi con selvaggio furore,
chiamando verso il fondo)


Aiuto! Aiuto! A me!
Fermate l'impudente! A me!
Sbarrategli la strada!
Sbarrategli il sentiero! -
E se anche di qui fuggendo tu trovassi
tutte le strade del mondo,
la strada che tu cerchi,
né i suoi sentieri, tu non dovrai trovare:
poiché sentiero e strade,
che te a me rapiscono,
ecco - io te li maledico:
Erranza! Erranza! -
A me sì nota.
Alla sua compagnia, io ti consacro!
KLINGSOR
(ist auf der Burgmauer herausgetreten
und schwenkt eine Lanze gegen Parsifal)


Halt da! Dich bann' ich mit der rechten Wehr!
den Toren stelle mir seines Meisters Speer!
KLINGSOR
(Uscito sul muro della rocca,
brandisce una lancia contro Parsifal)


Férmati! Io t'inchiodo con l'arme che ci vuole!
M'arresti quel folle la lancia del suo signore!
(Er schleudert auf ParsIfal den Speer, welcher über dessen Haupte schweben bleibt.) (Scaglia contro Parsifal la lancia, ma quella rimane sospesa sul capo di lui.)
PARSIFAL
(erfasst den Speer mit der Hand
und hält ihn über seinem Haupte)


Mit diesem Zeichen bann' ich deinen Zauber.
Wie die Wunde er schliesse,
die mit ihm du schlugest,
in Trauer und Trümmer
stürz' er die trügende Pracht!
PARSIFAL
(L'afferra con la mano
e la tiene sollevata sul proprio capo)


Con questo segno ti spezzo l'incantesimo.
Come questa lancia possa chiuder la ferita
che per mezzo suo inferisti,
così in lutto ed in rovina,
questa mendace pompa essa precipiti!
(Er hat den Speer im Zeichen des Kreuzes geschwungen wie durch ein Erdbeben versinkt das Schloss. Der Garten ist schnell zu einer Einöde verdorrt; verwelkte Blumen verstreuen sich auf dem Boden. - Kundry ist schreiend zusammengesunken).

(Parsifal hält im Enteilen noch einmal an, sich von der Höhe der Mauertrümmer zu Kundry zurück-wendend)
(Con la lancia ha tracciato in aria un segno di croce; il castello crolla come per terremoto. Il giardino si inaridisce subito in deserto: fiori avvizziti si spargono al suolo. - Kundry è stramazzata con un grido.)

(Parsifal, nell'allontanarsi frettolosamente si trattiene ancora una volta, e si volge indietro verso Kundry dall'alto delle macerie)
PARSIFAL

Du weisst,
wo du mich wiederfinden kannst!
PARSIFAL

Tu sai,
dove mi potrai ritrovare!
(Er verschwindet; Kundry hatte sich ein wenig erhoben und nach ihm geblickt. Der Vorhang schliesst sich schnell) Musica (Scompare. Kundry si è un poco sollevata e guarda verso di lui. - La tela cala rapidamente)