RichardWagner
Libretti
Siegfried

ERSTER AUFZUG
Music
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VORSPIEL UND ERSTE SZENE
Wald.


Den Vordergrund bildet ein Teil einer Felsenhöhle, die sich links tiefer nach innen zieht, nach rechts aber gegen drei Vierteile der Bühne einnimmt. Zwei natürlich gebildete Eingänge stehen dem Walde zu offen: der eine nach rechts, unmittelbar im Hintergrunde, der andere, breitere, ebenda seitwärts. An der Hinterwand, nach links zu, steht ein grosser Schmiedeherd, aus Felsstücken natürlich geformt; künstlich ist nur der grosse Blasebalg: die rohe Esse geht - ebenfalls natürlich - durch das Felsendach hinauf. Ein sehr grosser Amboss und andre Schmiedegerätschaften.

































Music
MIME
(sitzt, als der Vorhang nach einem
kurzen Orchestervorspiel aufgeht,
am Ambosse und hämmert mit
wachsender Unruhe an einem
Schwerte: endlich hält er unmutig ein)


Zwangvolle Plage!
Müh' ohne Zweck!
Das beste Schwert,
das je ich geschweisst,
in der Riesen Fäusten
hielte es fest;
doch dem ich's geschmiedet,
der schmähliche Knabe,
er knickt und schmeisst es entzwei,
als schüf' ich Kindergeschmeid! -

(Mime wirft das Schwert unmutig
auf den Amboss, stemmt die Arme
ein und blickt sinnend zu Boden)


Es gibt ein Schwert,
das er nicht zerschwänge:
Notungs Trümmer
zertrotzt' er mir nicht,
könnt' ich die starken
Stücke schweissen,
die meine Kunst
nicht zu kitten weiss!
Könnt' ich's dem Kühnen schmieden,
meiner Schmach erlangt' ich da Lohn! -

(Er sinkt tiefer zurück und
neigt sinnend das Haupt)


Fafner, der wilde Wurm,
lagert im finstren Wald;
mit des furchtbaren Leibes Wucht
der Niblungen Hort
hütet er dort.
Siegfrieds kindischer Kraft
erläge wohl Fafners Leib:
des Niblungen Ring
erränge er mir.
Nur ein Schwert taugt zu der Tat;
nur Notung nützt meinem Neid,
wenn Siegfried sehrend ihn schwingt: -
und ich kann's nicht schweissen,
Notung, das Schwert! -

(Er hat das Schwert wieder
zurechtgelegt und hämmert in
höchstem Unmut daran weiter)


Zwangvolle Plage!
Müh' ohne Zweck!
Das beste Schwert,
das je ich geschweisst,
nie taugt es je
zu der einzigen Tat!
Ich tappre und hämmre nur,
weil der Knabe es heischt:
er knickt und schmeisst es entzwei,
und schmäht doch, schmied' ich ihm nicht!

(Er lässt den Hammer fallen)
Music (Siegfried, in wilder Waldkleidung, mit einem silbernen Horn an einer Kette, kommt mit jähem Ungestüm aus dem Walde herein; er hat einen grossen Bären mit einen Bastseile gezäumt und treibt diesen mit lustigem Übermute gegen Mime an)
SIEGFRIED

Hoiho! Hoiho!
Hau' ein! Hau' ein!
Friss ihn! Friss ihn,
Den Fratzenschmied!

(Er lacht unbändig.)
(Mimen entsinkt vor Schreck das Schwert; er flüchtet hinter den Herd; Siegfried treibt ihm den Bären überall nach)
MIME

Fort mit dem Tier!
Was taugt mir der Bär?
SIEGFRIED

Zu zwei komm ich,
dich besser zu zwicken:
Brauner, frag' nach dem Schwert!
MIME

He! Lass das Wild!
Dort liegt die Waffe:
fertig fegt' ich sie heut'.
SIEGFRIED

So fährst du heute noch heil!

(Er löst dem Bären den Zaum
und gibt ihm damit einen
Schlag auf den Rücken)


Lauf', Brauner!
Dich brauch' ich nicht mehr!
(Der Bär läuft in den Wald zurück)
MIME
(kommt zitternd hinter dem Herde hervor)

Wohl leid' ich's gern,
erlegst du Bären:
was bringst du lebend
die braunen heim?
SIEGFRIED
(setzt sich, um sich vom
Lachen zu erholen)


Nach bessrem Gesellen sucht' ich,
als daheim mir einer sitzt;
im tiefen Walde mein Horn
liess ich hallend da ertönen:
ob sich froh mir gesellte
ein guter Freund,
das frug ich mit dem Getön'!
Aus dem Busche kam ein Bär,
der hörte mir brummend zu;
er gefiel mir besser als du,
doch bessre fänd' ich wohl noch!
Mit dem zähen Baste
zäumt' ich ihn da,
dich, Schelm, nach dem Schwerte zu fragen.

(Er springt auf und geht
auf den Amboss zu)
MIME
(nimmt das Schwert auf,
um es Siegfried zu reichen)


Ich schuf die Waffe scharf,
ihrer Schneide wirst du dich freun.

(Er hält das Schwert ängstlich
in der Hand fest, das Siegfried
ihm heftig entwindet)





Music










Music
SIEGFRIED

Was frommt seine helle Schneide,
ist der Stahl nicht hart und fest?

(das Schwert mit der Hand prüfend)

Hei! Was ist das
für müss'ger Tand!
Den schwachen Stift
nennst du ein Schwert?

(Er zerschlägt es auf dem Amboss,
dass die Stücken ringsum fliegen;
Mime weicht erschrocken aus)


Da hast du die Stücken,
schändlicher Stümper:
hätt' ich am Schädel
dir sie zerschlagen! -
Soll mich der Prahler
länger noch prellen?
Schwatzt mir von Riesen
und rüstigen Kämpfen,
von kühnen Taten
und tüchtiger Wehr;
will Waffen mir schmieden,
Schwerte schaffen;
rühmt seine Kunst,
als könnt' er was Rechts:
nehm' ich zur Hand nun,
was er gehämmert,
mit einem Griff
zergreif' ich den Quark! -
Wär' mir nicht schier
zu schäbig der Wicht,
ich zerschmiedet' ihn selbst
mit seinem Geschmeid,
den alten albernen Alp!
Des Ärgers dann hätt' ich ein End'!
(Siegfried wirft sich wütend auf eine Steinbank zur Seite rechts. Mime ist ihm immer vorsichtig ausgewichen.)






Music
MIME

Nun tobst du wieder wie toll:
dein Undank, traun, ist arg!
Mach' ich dem bösen Buben
nicht alles gleich zu best,
was ich ihm Gutes schuf,
vergisst er gar zu schnell!
Willst du denn nie gedenken,
was ich dich lehrt' vom Danke?
Dem sollst du willig gehorchen,
der je sich wohl dir erwies.

(Siegfried wendet sich unmutig
um, mit dem Gesicht nach der
Wand, so dass er Mime den
Rücken kehrt)


Das willst du wieder nicht hören!

(Er steht verlegen; dann geht er in
die Küche am Herd)


Doch speisen magst du wohl?
Vom Spiesse bring' ich den Braten:
versuchtest du gern den Sud?
Für dich sott ich ihn gar.
(Er bietet Siegfried Speise hin; dieser, ohne sich umzuwenden, schmeisst ihm Topf und Braten aus der Hand)
SIEGFRIED

Braten briet ich mir selbst:
deinen Sudel sauf' allein!








Music
MIME
(stellt sich empfindlich. -
Mit kläglich kreischender Stimme)


Das ist nun der Liebe
schlimmer Lohn!
Das der Sorgen
schmählicher Sold! -
Als zullendes Kind
zog ich dich auf,
wärmte mit Kleiden
den kleinen Wurm:
Speise und Trank
trug ich dir zu,
hütete dich
wie die eigne Haut.
Und wie du erwuchsest,
wartet' ich dein;
dein Lager schuf ich,
dass leicht du schliefst.
Dir schmiedet' ich Tand
und ein tönend Horn;
dich zu erfreun,
müht' ich mich froh:
mit klugem Rate
riet ich dir klug,
mit lichtem Wissen
lehrt' ich dich Witz.
Sitz' ich daheim
in Fleiss und Schweiss,
nach Herzenslust
schweifst du umher:
für dich nur in Plage,
in Pein nur für dich
verzehr' ich mich alter,
armer Zwerg!

(schluchzend)

Und aller Lasten
ist das nun mein Lohn,
dass der hastige Knabe
mich quält und hasst!

(schluchzend)
(Siegfried hat sich wieder umgewendet und ruhig in Mimes Blick geforscht. Mime begegnet Siegfrieds Blick und sucht den seinigen scheu zu bergen)
SIEGFRIED

Vieles lehrtest du, Mime,
und manches lernt' ich von dir;
doch was du am liebsten mich lehrtest,
zu lernen gelang mir nie:
wie ich dich leiden könnt'. -
Trägst du mir Trank
und Speise herbei, -
der Ekel speist mich allein;
schaffst du ein leichtes
Lager zum Schlaf, -
der Schlummer wird mir da schwer;
willst du mich weisen,
witzig zu sein, -
gern bleib' ich taub und dumm.
Seh' ich dir erst
mit den Augen zu,
zu übel erkenn' ich,
was alles du tust:
seh' ich dich stehn,
gangeln und gehn,
knicken und nicken,
mit den Augen zwicken:
beim Genick möcht' ich
den Nicker packen,
den Garaus geben
dem garst'gen Zwicker! -
So lernt' ich, Mime, dich leiden.
Bist du nun weise,
so hilf mir wissen,
worüber umsonst ich sann:
in den Wald lauf' ich,
dich zu verlassen, -
wie kommt das, kehr ich zurück?
Alle Tiere sind
mir teurer als du:
Baum und Vogel,
die Fische im Bach,
lieber mag ich sie
leiden als dich:
wie kommt das nun, kehr' ich zurück?
Bist du klug, so tu mir's kund.

Music
MIME
(setzt sich in einiger Entfernung
ihm traulich gegenüber)


Mein Kind, das lehrt dich kennen,
wie lieb ich am Herzen dir lieg'.
SIEGFRIED
(lachend)

Ich kann dich ja nicht leiden, -
vergiss das nicht so leicht!
MIME
(fährt zurück und setzt sich wieder
abseits, Siegfried gegenüber)


Des ist deine Wildheit schuld,
die du, Böser, bänd'gen sollst. -
Jammernd verlangen Junge
nach ihrer Alten Nest;
Liebe ist das Verlangen;
so lechzest du auch nach mir,
so liebst du auch deinen Mime, -
so musst du ihn lieben!
Was dem Vögelein ist der Vogel,
wenn er im Nest es nährt
eh' das flügge mag fliegen:
das ist dir kind'schem Spross
der kundig sorgende Mime,
das muss er dir sein!













Music
SIEGFRIED

Ei, Mime, bist du so witzig,
so lass mich eines noch wissen! -
Es sangen die Vöglein
so selig im Lenz,
das eine lockte das andre:
du sagtest selbst,
da ich's wissen wollt',
das wären Männchen und Weibchen.
Sie kosten so lieblich,
und liessen sich nicht;
sie bauten ein Nest
und brüteten drin:
da flatterte junges
Geflügel auf,
und beide pflegten der Brut. -
So ruhten im Busch
auch Rehe gepaart,
selbst wilde Füchse und Wölfe:
Nahrung brachte
zum Neste das Männchen,
das Weibchen säugte die Welpen.
Da lernt' ich wohl,
was Liebe sei:
der Mutter entwandt' ich
die Welpen nie. -
Wo hast du nun, Mime,
dein minniges Weibchen,
dass ich es Mutter nenne?
MIME
(ärgerlich)

Was ist dir, Tor?
Ach, bist du dumm!
Bist doch weder Vogel noch Fuchs?
SIEGFRIED

Das zullende Kind
zogest du auf,
wärmtest mit Kleiden
den kleinen Wurm:
wie kam dir aber
der kindische Wurm?
Du machtest wohl gar
ohne Mutter mich?
MIME
(in grosser Verlegenheit)

Glauben sollst du,
was ich dir sage:
ich bin dir Vater
und Mutter zugleich.
SIEGFRIED

Das lügst du, garstiger Gauch! -
Wie die Jungen den Alten gleichen,
das hab' ich mir glücklich ersehn.
Nun kam ich zum klaren Bach:
da erspäht' ich die Bäum'
und Tier' im Spiegel;
Sonn' und Wolken,
wie sie nur sind,
im Glitzer erschienen sie gleich.
Da sah ich denn auch
mein eigen Bild;
ganz anders als du
dünkt' ich mir da:
so glich wohl der Kröte
ein glänzender Fisch;
doch kroch nie ein Fisch aus der Kröte!
MIME
(höchst ärgerlich)

Gräulichen Unsinn
kramst du da aus!
SIEGFRIED
(immer lebendiger)

Siehst du, nun fällt
auch selbst mir ein,
was zuvor umsonst ich besann:
wenn zum Wald ich laufe,
dich zu verlassen,
wie das kommt, kehr' ich doch heim?

(er springt auf)

Von dir erst muss ich erfahren,
wer Vater und Mutter mir sei!
MIME
(weicht ihm aus)

Was Vater! Was Mutter!
Müssige Frage!
SIEGFRIED
(packt ihn bei der Kehle)

So muss ich dich fassen,
um was zu wissen:
gutwillig
erfahr' ich doch nichts!
So musst' ich alles
ab dir trotzen:
kaum das Reden
hätt' ich erraten,
entwandt ich's mit Gewalt
nicht dem Schuft!
Heraus damit,
räudiger Kerl!
Wer ist mir Vater und Mutter?




















Music
MIME
(nachdem er mit dem Kopfe genickt
und mit den Händen gewinkt, ist von
Siegfried losgelassen worden)


Ans Leben gehst du mir schier!
Nun lass! Was zu wissen dich geizt,
erfahr' es, ganz wie ich's weiss. -
O undankbares,
arges Kind!
Jetzt hör', wofür du mich hassest!
Nicht bin ich Vater
noch Vetter dir,
und dennoch verdankst du mir dich!
Ganz fremd bist du mir,
dem einzigen Freund;
aus Erbarmen allein
barg ich dich hier:
nun hab' ich lieblichen Lohn!
Was verhofft' ich Thor mir auch Dank?

Einst lag wimmernd ein Weib
da draussen im wilden Wald:
zur Höhle half ich ihr her,
am warmen Herd sie zu hüten.
Ein Kind trug sie im Schosse;
traurig gebar sie's hier;
sie wand sich hin und her,
ich half, so gut ich konnt'.
Gross war die Not! Sie starb, -
doch Siegfried, der genas.
SIEGFRIED

So starb meine Mutter an mir?
MIME

Meinem Schutz übergab sie dich:

(Siegfried steht sinnend)

ich schenkt' ihn gern dem Kind.
Was hat sich Mime gemüht,
was gab sich der Gute für Not!
"Als zullendes Kind
zog ich dich auf..."
SIEGFRIED

Mich dünkt, des gedachtest du schon!
Jetzt sag': woher heiss' ich Siegfried?
MIME

So hiess mich die Mutter,
möcht' ich dich heissen:
als "Siegfried" würdest
du stark und schön.
"Ich wärmte mit Kleiden
den kleinen Wurm...."
SIEGFRIED

Nun melde, wie hiess meine Mutter?
MIME

Das weiss ich wahrlich kaum!
"Speise und Trank
trug ich dir zu...."
SIEGFRIED

Den Namen sollst du mir nennen!
MIME

Entfiel er mir wohl? Doch halt!
Sieglinde mochte sie heissen,
die dich in Sorge mir gab. -
"Ich hütete dich
wie die eigne Haut...."
SIEGFRIED
(immer dringender)

Dann frag' ich, wie hiess mein Vater?
MIME
(barsch)

Den hab' ich nie gesehn.
SIEGFRIED

Doch die Mutter nannte den Namen?
MIME

Erschlagen sei er,
das sagte sie nur;
dich Vaterlosen
befahl sie mir da: -
"und wie du erwuchsest,
wartet' ich dein;
dein Lager schuf ich,
dass leicht du schliefst...."
SIEGFRIED

Still mit dem alten
Starenlied! -
Soll ich der Kunde glauben,
hast du mir nichts gelogen,
so lass mich Zeichen sehn!
MIME

Was soll dir's noch bezeugen?
SIEGFRIED

Dir glaub' ich nicht mit dem Ohr',
dir glaub' ich nur mit dem Aug':
welch Zeichen zeugt für dich?
MIME
(holt nach einigem Besinnen
die zwei Stücke eines zerschlagenen
Schwerts herbei)


Das gab mir deine Mutter:
für Mühe, Kost und Pflege
liess sie's als schwachen Lohn.
Sieh' her, ein zerbrochnes Schwert!
Dein Vater, sagte sie, führt' es,
als im letzten Kampf er erlag.

Music
SIEGFRIED
(begeistert)

Und diese Stücke
sollst du mir schmieden:
dann schwing' ich ein rechtes Schwert!
Auf! Eile dich, Mime!
Mühe dich rasch;
kannst du was Rechts,
nun zeig' deine Kunst!
Täusche mich nicht
mit schlechtem Tand:
den Trümmern allein
trau' ich was zu!
Find' ich dich faul,
fügst du sie schlecht,
flickst du mit Flausen
den festen Stahl, -
dir Feigem fahr' ich zu Leib',
das Fegen lernst du von mir!
Denn heute noch, schwör' ich,
will ich das Schwert;
die Waffe gewinn' ich noch heut'!
MIME
(erschrocken)

Was willst du noch heut' mit dem Schwert?


Music
SIEGFRIED

Aus dem Wald fort
in die Welt ziehn:
nimmer kehr' ich zurück!
Wie ich froh bin,
dass ich frei ward,
nichts mich bindet und zwingt!
Mein Vater bist du nicht;
in der Ferne bin ich heim;
dein Herd ist nicht mein Haus,
meine Decke nicht dein Dach.
Wie der Fisch froh
in der Flut schwimmt,
wie der Fink frei
sich davon schwingt:
flieg' ich von hier,
flute davon,
wie der Wind übern Wald
weh' ich dahin, -
dich, Mime, nie wieder zu sehn!

(Er stürmt in den Wald fort)


































Music
MIME
(in höchster Angst)

Halte! Halte! Wohin?

(Er ruft mit der grössten
Anstrengung in den Wald)


He! Siegfried!
Siegfried! He!

(Er sieht dem Fortstürmenden
eine Weile staunend nach; dann
kehrt er in die Schmiede zurück
und setzt sich hinter den Amboss)


Da stürmt er hin! -
Nun sitz' ich da: -
zur alten Not
hab' ich die neue;
vernagelt bin ich nun ganz! -
Wie helf' ich mir jetzt?
Wie halt' ich ihn fest?
Wie führ' ich den Huien
zu Fafners Nest?
Wie füg' ich die Stücken
des tückischen Stahls?
Keines Ofens Glut
glüht mir die echten;
keines Zwergen Hammer
zwingt mir die harten.
Des Niblungen Neid,
Not und Schweiss
nietet mir Notung nicht,
schweisst mir das Schwert nicht zu ganz! -
(Mime knickt verzweifelnd auf dem Schemel hinter dem Amboss zusammen)