

| (ERSTER AUFZUG) | (ACT ONE) | ||
| ZWEITE SZENE | SCENE TWO | ||
| (Tannhäuser zuckt mit dem Haupte empor, als fahre er aus einem Traume auf. - Venus zieht ihn schmeichelnd zurück) | (Tannhäuser lifts up his head suddenly, as if starting from a dream. - Venus draws him back again caressingly) | ||
| (Tannhäuser führt die Hand über die Augen, als suche er ein Traumbild festzuhalten) | |||
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VENUS (sehr ruhig) Geliebter, sag, wo weilt dein Sinn? |
VENUS Tell me, beloved, of what are you thinking? |
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TANNHÄUSER (schnell) Zu viel! Zu viel! (langsamer und leise) O, dass ich nun erwachte! |
TANNHÄUSER Too much! Too much! Oh, that I now might awake! |
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VENUS (ruhig und schmeichelnd) Sag mir, was dich mühet! |
VENUS Tell me what ails you. |
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TANNHÄUSER Im Traum war mir's als hörte ich - was meinem Ohr so lange fremd! - als hörte ich der Glocken frohes Geläute! O sag, wie lange hört' ich's doch nicht mehr? |
TANNHÄUSER In dreams, it was as if I heard - a sound long stranger to my ears - as if I heard the joyful peal of bells! Oh, tell me! How long is it since I heard them? |
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VENUS (wie vorher) Was fasst dich an? Wohin verlierst du dich? (Sie führt die Hand sanft über seine Stirne) |
VENUS What is it holds you in thrall? Where are you straying? |
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TANNHÄUSER (schwermütig) Die Zeit, die hier ich verweil', ich kann sie nicht ermessen: Tage, Monde gibt's für mich nicht mehr; denn nicht mehr sehe ich die Sonne, nicht mehr des Himmels freundliche Gestirne; den Halm seh' ich nicht mehr, der frisch ergrünend den neuen Sommer bringt; die Nachtigall hör' ich nicht mehr, die mir den Lenz verkünde. Hör' ich sie nie, seh' ich sie niemals mehr? |
TANNHÄUSER The time I have sojourned here I cannot measure. Days, moons - mean nothing to me any more, for I no longer see the sun, nor the friendly stars of heaven; I see no more the blades of grass, which, turning freshly green, bring the new summer in; the nightingale that foretells me the spring, I hear no more. Shall I never hear it, never behold it more? |
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VENUS (mit ruhiger Verwunderung) Ha! Was vernehm' ich? Welch' tör'ge Klagen! Bist du so bald der holden Wunder müde, die meine Liebe dir bereitet? Oder wie? könnt'ein Gott zu sein so sehr dich reu'n? Hast du so bald vergessen, wie du einst gelitten, während jetzt du dich erfreust? (Sie erhebt sich) Mein Sänger, auf! (Sie nimmt die Harfe und hält sie ihm vor) Auf, und ergreif' deine Harfe; die Liebe fei're, die so herrlich du besingst, dass du der Liebe Göttin selber dir gewannst! Die Liebe fei're, da ihr höchster Preis dir ward! |
VENUS Ha! What do I hear? What foolish complaining? Are you so soon wearied of the sweet wonder my love devises for you? Or what? Can you so greatly regret being a god? Have you so soon forgot how once you suffered, whilst now you delight in pleasure here? Come, my Singer, up and grasp your lyre! Celebrate love, which you extol so marvellously in song, that you won the goddess of love herself for yours! Celebrate love, for its highest prize has become yours! |
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TANNHÄUSER (zu einem plözlichen Entschlusse ermannt, ergreift seine Harfe und stellt sich feierlich vor Venus hin) Dir töne Lob! die Wunder sei'n gepriesen, die deine Macht mir Glücklichem erschuf! Die Wonnen süss, die deiner Huld entspriessen, erheb' mein Lied in lautem Jubelruf! Nach Freude, ach! nach herrlichem Geniessen verlangt' mein Herz, es dürstete mein Sinn: da, was nur Göttern einstens du erwiesen, gab deine Gunst mir Sterblichem dahin. Doch sterblich, ach! bin ich geblieben, und übergross ist mir dein Lieben; wenn stets ein Gott geniessen kann, bin ich dem Wechsel untertan; nicht Lust allein liegt mir am Herzen, aus Freuden sehn'ich mich nach Schmerzen. Aus deinem Reiche muss ich fliehn, o Königin! Göttin, lass' mich ziehn! |
TANNHÄUSER (takes up his lyre) Let your praises ring out! Let the marvel your might created for me, fortunate as I am, be extolled! May the sweet delight, sprung from your favour, raise my song up in a loud cry of jubilation! My heart yearned, oh my senses thirsted after pleasure, after delicious gratification: that which once you rendered to gods alone you graciously bestowed upon me, a mortal. But mortal, oh, I have remained and your loving is too huge for me. Though a god may incessantly savour enjoyment, I am subject to change: not pleasure alone lies close to my heart - in the midst of joy I crave after pain. From your kingdom I must fly - O queen, goddess, let me go! |
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VENUS (wie aus einem Traume erwachend) Was muss ich hören? Welch ein Sang! Welch trübem Ton verfällt dein Lied? Wohin floh die Begeistrung dir, die Wonnesang dir nur gebot? Was ist's? Worin war meine Liebe lässig. Geliebter, wessen klagest du mich an? |
VENUS What's this I must harken to? What kind of singing is that? Into what doleful strain has your song lapsed? Whither has that inspiration flown, which once prompted songs of delight alone from you? What is it? Wherein has my love proved wanting? Beloved, with what do you reproach me? |
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TANNHÄUSER Dank deiner Huld, gepriesen sei dein Lieben! Beglückt für immer, wer bei dir geweilt! Ewig beneidet, wer mit warmen Trieben in deinen Armen Götterglut geteilt! Entzückend sind die Wunder deines Reiches, die Zauber aller Wonnen atm' ich hier; kein Land der weiten Erde bietet Gleiches, was sie besitzt, scheint leicht entbehrlich dir. Doch ich aus diesen ros'gen Düften verlange nach des Waldes Lüften, nach unsres Himmels klarem Blau, nach unserm frischen Grün der Au', nach unsrer Vöglein liebem Sange, nach unsrer Glocken trautem Klange: aus deinem Reiche muss ich fliehn! O Königin! Göttin, lass' mich ziehn! |
TANNHÄUSER Thanks be to your favour! May your loving be extolled! Fortunate forever the man who has tarried with you! Forever envied he who, with ardent passion, has shared the godlike glow in your embrace! Entrancing are the marvels of your kingdom, I breathe the magic of all pleasure here; no country on the broad earth offers the like, what they possess you can easily spare. But amid these rosy perfumes I long for the woodland breezes, for the clear blue of our skies, for the fresh green of our meadows, for the sweet song of our little birds, for the dear sound of our bells. From your kingdom I must fly - O queen, goddess, let me go! |
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VENUS (von ihrem Lager aufspringend) Treuloser! weh! was lässest du mich hören? Du wagest meine Liebe zu verhöhnen? Du preisest sie, und willst sie dennoch fliehn? Zum Überdruss ist mir mein Reiz gediehn? |
VENUS Faithless man! Alas! What is that you say? You dare scorn my love? You praise it, yet would fly from it? Are you surfeited with my charms? |
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TANNHÄUSER Ach schöne Göttin, wolle mir nicht zürnen! |
TANNHÄUSER Oh lovely goddess, do not be angry with me! |
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VENUS Zum Überdruss ist die mein Reiz gediehn? |
VENUS Are you surfeited with my charms? |
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TANNHÄUSER Dein übergrosser Reiz ist's, den ich fliehe! |
TANNHÄUSER Your overwhelming charm it is I flee from. |
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VENUS Weh dir! Verräter! Heuchler! Undankbarer! Ich lass' dich nicht! du darfst nicht von mir ziehen! |
VENUS Woe to you, traitor! Hypocrite! Ungrateful man! I will not let you go! You may not go from me! |
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TANNHÄUSER Nie war mein Lieben grösser, niemals wahrer, Als jetzt, da ich für ewig dich muss fliehn! |
TANNHÄUSER Never was my love greater, never truer, than now, when I must fly from you for ever! |
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| (Venus hat sich mit einem Schrei abgewandt, ihr Gesicht in den Händen bergend. - Langes Stillschweigen) | |||
| (Dann sucht sie allmählich wieder Tannhäuser Blick, dem sie plötzlich mit verführerischem Lächeln sich zuwendet) | Music | ||
| (Auf ihren Wink erscheint eine zauberische Grotte auf welche sie deuten) | (At a sign from Venus a magic grotto is revealed) | ||
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VENUS (mit leiser Stimme beginnend) Geliebter, komm! sieh dort die Grotte, von ros'gen Düften mild durchwallt; Entzücken böt' selbst einem Gotte der süss'sten Freuden Aufenthalt! Besänftigt auf dem weichsten Pfühle, flieh' deine Glieder jeder Schmerz; dein brennend Haupt umwehe Kühle, wonnige Glut durchschwelle dein Herz! (Indem sie ihn sanft nach sich zu ziehen sucht) Komm, süsser Freund, komm, folge mir! komm! |
VENUS Come, beloved, see yonder grotto, filled with rosy fragrance gently wafting! That abode of sweetest delight would offer enchantment even to a god. Lulled on the downiest of cushions let every hurt fly from your limbs, let coolness fan your burning brow, blissful ardour swell heart. Come, sweet love, come, follow me! Come! |
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CHOR DER SIRENEN (unsichtbar) Naht euch dem Strande! |
CHOIR OF SIRENS Draw near the strand! |
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VENUS Aus holder Ferne mahnen süsse Klänge, dass dich mein Arm in trauter Näh' umschlänge; von meinen Lippen, aus meinen Blicken, schlürfst du den Göttertrank, strahlt dir der Liebesdank: ein Freudenfest soll unsrem Bund entstehen, der Liebe Feier lass uns froh begehen; nicht sollst du ihr ein scheues Opfer weihn: mit der Liebe Göttin schwelge im Verein! Sag, holder Freund, sag, mein Geliebter: willst du fliehn? |
VENUS From the pleasant distance, sweet sound usage my arm to enfold you in closest embrace: from my lips, my gaze, you sip nectar divine, the reward of love sparkles for you: a feast of delight shall arise from our union. Let us joyfully celebrate the festival of love! You must not dedicate a timid offering to it - revel in union with the goddess of love! Say, sweet friend, tell me, my beloved - would you fly? |
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TANNHÄUSER (auf das äusserste hingerissen, nochmals die Harfe ergreifend) Stets soll nur dir, nur dir mein Lied ertönen, gesungen laut sei nur dein Preis von mir! Dein süsser Reiz ist Quelle alles Schönen, und jedes holde Wunder stammt von dir. Die Glut, die du mir in das Herz gegossen, als Flamme lodre hell sie dir allein! Ja, gegen alle Welt will unverdrossen fortan ich nun dein kühner Streiter sein! Doch hin muss ich zur Welt der Erden, bei dir kann ich nur Sklave werden; nach Freiheit doch verlangt es mich, nach Freiheit, Freiheit, dürste ich; zu Kampf und Streite will ich stehn, sei's auch auf Tod und Untergehn! - Drum muss aus deinem Reich ich fliehn! O Königin! Göttin, lass' mich ziehn! |
TANNHÄUSER For you alone my song shall ever ring out! Your praise alone be loudly sung by me! Your lovely fascination is the fount of all beauty, and every sweet wonder stems from you. The glow you shed in my heart blazes bright as flame for you alone! Yes, against the whole eorld, then, untiring, for henceforth your bold champion I will be! Yet, I must go from hence to the world of earth; if I remain with you, I can only be a slave. For freedom, then, I long, for freedom, freedom, do I thirst; for struggle and strife I will stand, though it be, too, for destruction and death: from your kingdom, therefore, I must fly - Oh queen, goddess, let me go! |
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| Music | |||
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VENUS (im heftigsten Zorne) Zieh hin! Wahnbetörter! Zieh hin! Geh! Verräter, sieh, nicht halt ich dich! Flieh, ich geb dich frei Zieh hin! Betörter! was du verlangst, das sei dein Los! Zieh hin! zieh hin! Hin zu den kalten Menschen flieh, vor deren blödem, trüben Wahn der Freude Götter wir entflohn tief in der Erde wärmenden Schoss. Zieh hin, Betörter! Suche dein Heil, suche dein Heil, - und find' es nie! Sie, die du siegend einst verlachtest, die jauchzenden Mutes du verhöhnst, nun fleh sie an um Gnade, wo du verachtest, jammre nun um Hold! Dann leuchte dein Schande, der hellen Schmach wird dann ihr Spott! Gebannt, verflucht, ha! wie seh' ich schon dich mir nahn, tief das Haupt zur Erde: - "o! fädest du sie wieder, die einst dir gelächelt! ach! öffnete sie dir wieder die Tore ihrer Wonnen!" Auf der Schwelle, sieh' da! ausgestreckt liegt er nun, dort wo Freude einst ihm geflossen! Um Mitleid fleht er bettelnd, nicht um Liebe! Zurück! Entweich, Bettler! Knechten nie, nur Helden öffnet sich mein Reich! |
Music |
VENUS Begone, madman, begone! Go! Traitor, see, I am not stopping you! Fly! I set you free! Begone hence! Deluded mortal, let that which you long for be your lot! Begone! Begone! Fly hence to frigid men, before whose timid, cheerless fancy we gods of delight have escaped deep into the warm womb of earth. Begone, deluded mortal, seek your salvation, seek your salvation - and find it never! Beg those for pardon now, whom once, when victorious, in exultant mood you derided and scorned; in those quarters you disdained, cry out now for favour! Let your infamy shine forth, then! Their derision, then will be your utter shame! Banished, accursed, oh, how well I see you approach me already, your head bowed down to earth: "Oh, if only you might find her again, she who once smiled upon you! Oh, that the portals of her delight might once more open for you!" On the threshold, see there - he lies now, stretched full length, there where once delight engulfed him! Imploring, he begs for pity, not for love! Back! Be off, beggar! To heroes alone, to menials never, does my kingdom open! |
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TANNHÄUSER Nein! Mein Stolz soll dir den Jammer sparen, mich entehrt je dir nah zu sehn! Der heut von dir scheidet, o Göttin, der kehret nie zu dir zurück! |
TANNHÄUSER No! My pride will spare you the complaining; ever again to appear before you would degrade me! He who parts from you today, oh goddess, will never return to you again! |
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VENUS (mit einem Schrei) Ha! du kehrtest nie zurück! - Wie sagt' ich? Ha! wie sagte er? Nie mir zurück! wie soll ich's denken? Wie es erfassen! Mein Geliebter ewig mich fliehn? (mit zartem Zögern) Wie hätt' ich das erworben, wie träf' mich solch Verschulden, das mir die Lust geraubt, dem Trauten zu verzeihn? Der Königin der Liebe, der Göttin aller Hulden, wär' einzig dies versagt, Trost dem Freunde zu weihn? Wie einst, lächelnd unter Tränen, ich sehnsuchtsvoll dir lauschte, den stolzen Sang zu hören, der rings so lang mir verstummt; o! Sag, wie könntest je du wohl wähnen, dass ungerührt ich bliebe, dräng' zu mir einst deiner Seele Seufzen, hört' ich dein Klagen? Dass letzte Tröstung in deinem Arm ich fand, o, lass' des mich nicht entgelten, verschmäh einst auch du nicht meinen Trost! (in Verzweiflung ausbrechend) Kehrst du mir nicht zurück, so treffe Fluch die ganze Welt! und für ewig sei öde sie, aus der die Göttin wich! (verzweiflungsvoll flehend) O kehr, kehr wieder! Trau meiner Huld, meiner Liebe! |
Music |
VENUS Ha! You will never return? What have I said? Ha! What has he said? Never to return to me! What am I to think? Now understand it? My beloved leave me for ever? How could I have deserved that? How incurred such censure, as would rob me of the pleasure of forgiving my dear one? To the queen of love, to the goddess of all grace, alone, should offering her friend comfort be denied? Smiling through tears, how once I listened to you, yearning to hear the proud song that has been silent around me for so long! Oh say, how could you ever suppose I might remain unmoved if, some time, your soul's sighing were to urge me, if I were to hear your cry? That in your arms supreme comfort I have found, oh, for that, do not let me suffer. Do not you one day scorn my solace! If you do not return to me, a curse, then, upon the whole wide world, and may that from which the goddess withdraws be for ever waste! Oh, come, come back again! Trust my favour, my love! |
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TANNHÄUSER Wer, Göttin, dir entfliehet, flieht ewig jeder Huld! |
TANNHÄUSER He who flies from you, goddess, flies from all favour for ever! |
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VENUS Nicht wehre stolz deinem Sehnen, wenn zurück zu mir es dich zieht! |
VENUS Do not resist your longing from pride, if it draw you back to me! |
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TANNHÄUSER Mein Sehnen drängt zum Kampfe, nicht such ich Wonn' und Lust! ach, mögest du es fassen, Göttin! Hin zum Tod, den ich suche, zum Tode drängt es mich! |
TANNHÄUSER My longing urges me to combat; I do not seek pleasure and rapture! Oh, if you could understand it, goddess! Hence, to the death I seek! I am drawn to death! |
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VENUS Kehr zurück, wenn der Tod selbst dich flieht, wenn vor dir das Grab selbst sich schliesst. |
VENUS Return, when death itself flies from you, when the grave itself closes before you. |
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TANNHÄUSER Den Tod, das Grab, hier im Herzen ich trag', durch Buss' und Sühne wohl find ich Ruh' für mich! |
TANNHÄUSER I carry death and the grave here in my heart, through repentance and atonement I will find myself repose! |
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VENUS Nie ist Ruh' dir beschieden, nie findest du Frieden! kehr wieder mir, suchst einst du dein Heil! |
VENUS Repose will never be your lot, neither will you find peace! Come again to me, if, some time, you should seek your salvation! |
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TANNHÄUSER Göttin der Wonn' und Lust! Nein! ach, nicht in dir find ich Frieden und Ruh'! Mein Heil liegt in Maria! |
TANNHÄUSER Goddess of pleasure and delight, no! Oh, not in you shall I find peace and repose! My salvation lies in Mary! |
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| (Venus verschwindet. - Die Szene verwandelt sich schnell) | (Venus vanishes. - The scene is changed quickly) |